Exkursion macht sichtbar, was Förderung im ländlichen Raum wirklich bedeutet

Colbitz-Letzlinger Heide, 25. April 2026: Ein Erinnerungsgarten auf einem Kirchengelände, ein Filmstudio für Jugendliche, eine Bockwindmühle und ein 30 Jahre altes Theater – am vergangenen Freitag zeigte die Lokale Aktionsgruppe Colbitz-Letzlinger Heide e.V. (LAG CLH), was EU-Förderung im ländlichen Raum konkret bedeutet. (LAG CLH) machte sichtbar, was EU-Förderung im ländlichen Raum konkret bedeutet. Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Staatssekretär Rüdiger Malter vom Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt, besichtigten sechs geförderte Projekte in der Region.

Von Barleben über Wolmirstedt und Lindhorst bis nach Loitsche standen dabei ganz unterschiedliche Projekte auf dem Programm: der Garten der Stille und Erinnerung, ein Fitness- und Skaterweg auf einer ehemaligen Brachfläche, das Filmwerk Wolmirstedt, eine sanierte Bockwindmühle, das Holzhaustheater Zielitz und die Werk- und Kulturscheune Loitsche. Es sind Projekte, die Treffpunkte sichern, Kultur erhalten und Infrastruktur stärken – jedes für sich ein Stück gelebter Regionalentwicklung.

„Was die Menschen hier auf die Beine stellen, zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Förderung wirken kann – und wie viel Engagement dahintersteckt”, sagte der Vorstandsvorsitzende Benjamin Otto.

Staatssekretär Malter verfolgte die Stationen aufmerksam, hörte den Projektträgern zu und stellte viele Fragen. Im Filmwerk Wolmirstedt stellte er sich spontan den Fragen der Kinder beim Kinderpodcast „Die Lautsprecher – alles außer still!“

Die Tour war dabei nur ein Ausschnitt: Insgesamt sind in der laufenden Förderperiode 2021 bis 2027 derzeit 38 Projekte bewilligt, von denen einige bereits abgeschlossen sind, andere sich in der Umsetzung befinden und wieder andere kurz vor dem Start stehen. Neben dem Staatssekretär waren auch Kreistagsmitglieder, Bürgermeister, Vertreter der EU-Verwaltungsbehörden sowie Mitglieder der LAG und angrenzender Lokaler Aktionsgruppen vertreten.